Kolpingsfamilie Gersthofen
im Diözesanverband Augsburg

Kolpingsfamilie Gersthofen besucht das Post-Briefzentrum

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Das Post-Briefzentrum von innen sehen wollten die Kolpingsfamilie Gersthofen und Mitglieder aus Lechhausen am 4. April. Bei einer Führung durch Frau Sporrer und Herrn Kleiner erhielten sie viele Informationen über eines der 82 Briefzentren Deutschlands. Gersthofen hat das Format M, das sind täglich 750.000 bis 1,5 Millionen Briefsendungen. 1995 wurde es gebaut, in Betrieb nahm es die Post 1996. Heute arbeiten dort 300 Mitarbeiter im Schichtbetrieb; die meisten in Teilzeit. In Gersthofen sammelt die Post Briefsendungen aus Nördlingen, Neu-Ulm, Landkreis und Stadt Augsburg, Landsberg, Kaufbeuren, Schongau bis 20:30 Uhr einschließlich Sortierung nach Größe, Postleitzahl und Zielort, auch nach dortigen Zustellbezirken. Daten aller Zustellbezirke Deutschlands stehen der Post in einer riesigen Datenbank zur Verfügung.

 

Ab 20:30 wird alles verladen, und zwar zum Flugplatz Stuttgart und nach Berlin geflogen, um per Lkw nachts nach Rostock gefahren zu werden. Post nach Hamburg kommt per Lkw nach München und wird nach Hamburg geflogen. Briefsendungen nach Würzburg, Bamberg, Niederaula fährt die Post per Lkw. „Früher wurden Briefe doch mehr mit Zügen transportiert“ meinte ein Kolping-Mitglied. Als einziger Anbieter deckt die Post Deutschland ganz ab. „Leider ist das Briefvolumen spürbar zurückgegangen“, so Herr Kleiner. 90 Prozent aller Briefe werden am nächsten Tag zugestellt, auch in Rostock und damit auch auf der Insel Rügen.

Auch private Brief-Dienstleister nutzen die Post, vor allem in ländliche Bereiche.

Bei einer gemütlichen Einkehr im Gasthof Stern tauschten sich die 30 Kolping-Mitglieder aus.

 

Text von Dagmar Benz
Bild Stefan Fischer

06.04.2023
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