{"id":168,"date":"2018-05-15T00:00:00","date_gmt":"2018-05-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/2018\/05\/15\/vortrag-beim-seniorentreff-psychische-gesundheit\/"},"modified":"2019-03-14T21:46:17","modified_gmt":"2019-03-14T20:46:17","slug":"vortrag-beim-seniorentreff-psychische-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/2018\/05\/15\/vortrag-beim-seniorentreff-psychische-gesundheit\/","title":{"rendered":"Vortrag beim Seniorentreff “Psychische Gesundheit”"},"content":{"rendered":"

F\u00fcr die Seniorengruppe der Kolpingsfamilie Gersthofen lud Rosie Eichele vom Vorstand Rupprecht Straub ein. Viel M\u00fche machte sich Straub f\u00fcr den Vortrag \u00fcber ?Psychische Gesundheit?.<\/p>\n

Laut Statistik kann jeden dritten Menschen eine seelische Krise treffen, die ihn aus der Bahn wirft. Diese Erkrankung ist meist nicht selbst verschuldet. ?Psychisches Wohlbehagen entsteht, wenn die Bewertung aus dem emotionalen Erfahrungsged\u00e4chtnis – die unbewusste Bewertung – und die Analyse des Verstandes, also die bewusste Bewertung, zu \u00fcbereinstimmenden Ergebnissen kommen? – so die Psychologin und Psycho-Analytikerin Dr. Maja Storch (Jahrgang 1958) von der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Rupprecht Straub nannte auch die WHO Welt-Gesundheits-Organi-sation der Vereinten Nationen: ?Ein psychisch gesunder Mensch kann seine F\u00e4higkeiten aussch\u00f6pfen, die normalen Lebensbedingungen bew\u00e4ltigen und kann etwas zu seiner Gemeinschaft beitragen.? Arbeit solle produktiv und fruchtbar sein.<\/p>\n

Rupprecht Straub gab Vorschl\u00e4ge zur psychischen Gesundheit: Gemeinschaft, Freundschaft, alte Verbindungen pflegen. Manchmal gen\u00fcgt ein Anruf, um Begebenheiten auszutauschen ?wei\u00dft du noch …? oder aus der Lethargie zu holen und anzustupsen f\u00fcr ein Treffen. Schon merkt der andere, dass jemand an ihn denkt. Albert Schweizer sagte: ?Jung oder alt sein ist ein Zustand der Seele?. Dabei hilft auf jeden Fall ?Positives Denken? und das Leben so zu gestalten, wie es gut f\u00fcr einen ist. Denn: Unzufriedenheit erzeugt Kummer. Gl\u00fccklich sein kann nur der, der m\u00f6glichst t\u00e4glich etwas f\u00fcr seinen K\u00f6rper tut in Haus, Garten, bei Beziehungen: Spazierg\u00e4nge an frischer Luft, im Alter evtl. mit Rollator oder St\u00f6cken, st\u00e4rken den Kreislauf. Dabei trifft man jemanden, tauscht sich aus, geht gest\u00e4rkt und zufrieden nach Hause. ?Sich nicht \u00fcber alles aufregen – geht mich das etwas an??, sollte sich jeder fragen, meinte R. Straub.<\/p>\n

Wer immer wieder denselben Gedanken nachgeht, nicht weiterkommt, solle diese wegschieben. Vielleicht an Gott abgeben im kurzen Gebet.<\/p>\n

Marquis de Vauvenargues, franz\u00f6sischer Philosoph, Moralist, Schriftsteller von 1715 – 1747\u00a0: ?Der Geist ist dem Gesetz unterworfen wie der K\u00f6rper: Beide k\u00f6nnen sich nur durch st\u00e4ndige Nahrung erhalten?.<\/p>\n

Als ?heilende Kraft des Genusses? bezeichnete Straub ein Glas Wein, Bier, etwas Schokolade, eine Tasse Kaffee\/Tee mit jemandem trinken. Befreiend ist ein Gespr\u00e4ch, eine Aussprache mit Angeh\u00f6rigen, Freunden – vielleicht \u00fcber etwas, was vorher belastete.<\/p>\n

Straub betonte die Wichtigkeit, geistig fit zu bleiben, das Gehirn st\u00e4ndig zu fordern. Er zitierte Dr. Marianne Koch ?Ben\u00fctze dein Gehirn oder du verlierst es?.<\/p>\n

Hilfreich kann auch sein, abends zu notieren, was man erledigt hat, z. B. ein Fensterputz, die Kaffeemaschine entkalkt, einen Brief geschrieben – das gibt Zufriedenheit. Wer ein Gl\u00fccksbuch f\u00fchrt, tr\u00e4gt gute Ereignisse ein, so etwa: Kinder, Enkel Verwandte riefen an, mit Freunden ausgegangen, der Arzt gab gute Nachricht.\u00a0 Jeder solle f\u00fcr sich entscheiden, was ihn psychisch gesund h\u00e4lt. Die Senioren der Kolpingsfamilie Gersthofen\u00a0 dankten mit viel Applaus und tauschten sich bei Kaffee und Kuchen \u00fcber das Thema aus.(db)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

F\u00fcr die Seniorengruppe der Kolpingsfamilie Gersthofen lud Rosie Eichele vom Vorstand Rupprecht Straub ein. Viel M\u00fche machte sich Straub f\u00fcr den Vortrag \u00fcber ?Psychische Gesundheit?. Laut Statistik kann jeden dritten Menschen eine seelische Krise treffen, die ihn aus der Bahn wirft. Diese Erkrankung ist meist nicht selbst verschuldet. ?Psychisches Wohlbehagen entsteht, wenn die Bewertung aus […]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=168"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":470,"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168\/revisions\/470"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vor-ort.kolping.de\/kolpingsfamilie-gersthofen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}