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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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Kolpingsfamilie besinnt sich beim Oasentag

veröffentlicht am

(db)  Genau richtig für die Fastenzeit empfanden die Kolpingsmitglieder den Programmpunkt ?Oasentag?. ?Unsere christliche Prägung im Verein, aber auch für jeden selbst, soll explizit hervorgehoben werden”, begrüßte Patricia Steiner die Teilnehmer. Im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen nannte Stadtpfarrer Ralf Gössl das Thema ?Beiseite gehen – und … !?? Mit einem als Wüste gestalteten Motiv in der Raummitte  begann Gössl die Anwesenden auf den Tag einzustimmen: ?Wie bei der Wüste ist im Alltag Vieles zugedeckt, wie unter einer Käseglocke. Dennoch gibt es inmitten der Wüste die Oase, den See, einen Brunnen zum Kraft schöpfen und sich Zeit nehmen für sich.?
Einige kannten dieses Erlebnis, so auch Gabi Kneisl. Lange hatte Helga Zirngibl keine Zeit dazu und freute sich auf einen ganz persönlichen Tag. Zwei Gäste nannten Veränderungen in der Mitte des Lebens für ihre Teilnahme.
Das Leben ist ein ständiges Unterwegssein. Wichtig ist es laut Pfarrer Gössl, ?durch einen Wüstentag, einen wüsten Tag durchkommen, dann geht es wieder vorwärts?. Er stellte die Frage an die Kolpingsleute: ?Wo gibt es eine Oase im Leben? Wo kann jeder beiseite gehen, sich zurückziehen? Vielleicht im Garten. Auch ein Sofa, der Lech, der Wald – ein Glas Bier trinken – kann eine Oase sein, bei Gott Pause machen.?
Mit gemeinsamen Gebeten und Liedern, Erläuterungen zu Texten und Gedanken, erquickenden Spaziergängen im Park bei strahlendem Wetter sowie anregenden Gesprächen tauschten sich die Kolpingsmitglieder aus.
Mit einem Gottesdienst endete das harmonische Programm. Allen Mitwirkenden und Gästen sowie Pfarrer Ralf Gössl und Christian Bauer dankte Kolpings-Vorsitzende Patricia Steiner sehr herzlich.