(db) Foyer und Saal im Pfarrzentrum Oscar Romero füllten sich nach dem Gottesdienst schnell mit den Mitgliedern der Kolpingsfamilie Gersthofen. Standen doch an diesem Sonntag der 200ste Geburtstag ihres Gründers und die Mitgliederversammlung auf dem Programm.
Anlässlich der Geburtstagsfeier 200 Jahre Adolph Kolping spielte Mitglied Prof. Dr. Wolfgang Zeller virtuos auf dem Flügel klassische und Musical-Musik zur Untermalung beim Imbiss und zahlreichen Gesprächen.
Erste Vorsitzende Patricia Steiner hatte Mühe, alle vom Stehempfang für die Jahreshauptversammlung zur Ruhe zu bringen und begrüßte sie herzlich. Erster Bürgermeister und Kolpingmitglied Jürgen Schantin freut sich immer zur ganzjährig sehr aktiven Kolpingsfamilie zu kommen. In seinem Grußwort wies er auf die Karriere von Autorennfahrer Michael Schumacher aus Kerpen bei Köln hin. Kolping aus Kerpen machte auch Karriere, die bis heute sichtbar ist und wirkt. Für die Unterstützung im gesellschaftspolitischen Leben Gersthofens und praktischen Hilfen im Alltag dankte Schantin den Mitgliedern. ?Sie stärken die Familien und deren Zusammenhalt. Das ist in unserer schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit! Was wäre die Kirche beim Pfarrfest ohne Kolping? Was wäre die Stadt ohne Kolping beim alljährlichen Basar der Vereine?? lobte er das Engagement der Kolpingsfamilie Gersthofen.
Auf das Motto des Generalpräsidiums des Kolpingwerkes für 2013 ?Kolping – eine Geschichte mit Zukunft ging Patricia Steiner aus Sicht Gersthofens ein: ?Ja wir haben eine Geschichte, auf die wir dankbar zurückschauen dürfen?. Einige Höhepunkte hob sie hervor. ?Haben wir auch eine Zukunft? Haben wir Visionen, Ideen, Träume für unsere Kolpingsfamilie?? war Steiners nächste Frage und darauf gleich die Antwort: ?Wir, die Kolpingsfamilie, sind eine lebendige Gemeinschaft, von Jung und Alt, in der sich ganz viele engagieren.? Ein Kolping-Zitat rundete die Ausführungen von Patricia Steiner ab: ?Man kann in jedem Stande und in jedem Ort sehr viel Gutes tun, wenn man nur Augen und Ohren auftun will und, was die Hauptsache ist, ein Herz dafür hat.?
Zum neu gestalteten Totengedenken an Rosina Grashei, Rosmarie Fath, Oskar Schnepf, Irene Goedecke, Elisabeth Maierle entzündete 2. Vorsitzende Barbara Lamprecht je eine Kerze auf einem von Vorstandsmitglied Karl Eisensteger jun. geschreinerten ganz besonderen ?Kerzenständer?.
Ausführlich Danke sagte Vorsitzende Patricia Steiner allen, ?die ihr zahlreich an den verschiedenen Programmpunkten teilnehmt und tatkräftig die Arbeit der Kolpingsfamilie mittragt und unterstützt. Nur so kann lebendiges Vereinsleben bestehen und erhalten bleiben.? Patricia Steiner wies auf eine Neuerung hin: Die Jahresberichte der Vorsitzenden, Jugendlichen, Frauengruppe, Senioren, des Familienkreises wurden nicht vorgetragen, sondern lagen in Textform zur Mitnahme aus. Eine Bilderschau zeigte anschaulich einen Querschnitt der Veranstaltungen, erstmalig auch vom Stadtfest Kulturina.
Als Neumitglieder hießen Patricia Steiner und Dagmar Benz in diesem Jahr Christian Miller, Dr. Gabriele Theiler, Martina Harle (ihr Mann ist seit 30 Jahren aktives Mitglied) und ihre der Kinder Franziska, Lukas und Valentin sowie Werner Heimbach willkommen.
Die Ehrungen langjähriger Mitglieder übernahmen Patricia Steiner und Christian Bauer, der Geistliche Begleiter der Kolpingsfamilie; So erhielten Urkunde und Vereinsabzeichen für 25 Jahre Vereinstreue: Maria Glöttner, Elke Schumacher, Johanna Schumacher, Ingrid Mayer, Gerlinde Kapfer, Manfred Geyer. Und Manfred Förg ist bereits 50 Jahre dabei. Die besondere Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielten Karl Eisensteger sen. und Ulrich Kapfer unter dem Beifall der Mitglieder.
Detailliert informierte Gabi Hillebrand im Kassenbericht über Einnahmen und Ausgaben.
Die Revisoren Sebastian Schumacher und Ina Neiß lobten ausdrücklich die hervorragende Kassenführung von Gabriele Hillebrand. Daher gab es einstimmige Entlastung der Kassiererin und Schatzmeister durch die Mitglieder.
Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung bildeten weitere Gespräche den Abschluss.
Kolping ist Geschichte mit Zukunft.
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