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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
Schmuckelement Kurve oben Schmuckelement Kurve oben

Beeindruckendes über den Hohen Dom zu Augsburg

veröffentlicht am

Kolpingsfamilie Gersthofen erhellt seine Einblicke im Augsburger Dom
(db) Dass der Hohe Dom Unserer Lieben Frau zu Augsburg in mehreren Baustilen gebaut und erweitert wurde, ist vielen bekannt. Von Bernd Kastl, einem Stadtführer, erfuhren die Kolpingsmitglieder aus Gersthofen interessante Details aus einem der ältesten Dome Deutschlands. Der ursprüngliche Kirchenbau mit dem romanischen Hauptschiff ist auf dem Pflasterboden vor dem imposanten Südportal mit seinen 500 Figuren (ohne den Figurenteil über den Türen) zu sehen. ?Früher kauften immer wieder Bischöfe Bilder, sobald Geld vorhanden war?, informierte Bernd Kastl. Fast zu übersehen ist eine Christusfigur an der Geißelsäule aus 1629, erhöht auf einem Sockel. Im Altar des Petrus Canisius sieht man unten links eine kleine Figur von Georg Fugger. 475 Grabplatten und Epithaphe sind im Dom verteilt. ?Handelt es sich um ursprüngliche Wandfresken?, fragte Dagmar Benz. Sie stammen tatsächlich aus dem 11. Jahrhundert und sind im ganzen Dom verteilt zu sehen. Die karolingische Flechtbandplatte in der Krypta ist das älteste Stück im Dom. Über der Gedenkplatte des Bischofs Simpert ist ein besonders schöner Schluss-Stein zu sehen. Anton Mertl reckte sich und war mit den anderen Kolpingsmitgliedern begeistert.
In der Marienkapelle erstrahlt ein Altar aus Lindenholz mit Goldbemalung. Von den wohl fünf ältesten Glasgemälden Europas blicken die Propheten Jonas, Daniel, Hosea, David, Moses auf die Gläubigen. 14 m hoch ragt das Wandfresko des Christopherus, gestiftet von Friedrich von Zollern, daher die Zollernstraße in Oberhausen. ?Viele Details übersieht ein Besucher, weil er die Deutung nicht kennt? meinte Hanna Schneider. Mit neuen Eindrücken über Feinheiten im Dom bedankten sich die Kolpingsfamilie Gersthofen bei Bernd Kastl.