(db) Während die Menschen in den Hochwassergebieten Bayerns und Deutschlands noch lange damit zu kämpfen haben, erinnerten sich Senioren der Kolpingsfamilie Gersthofen an ein Hochwasser in Gersthofen im Jahre 1954. Eine Holzbrücke über den Lech wurde weggeschwemmt. Im Volksmund wurde es ?Fritz-Walter-Unwetter? genannt, da es am 4. Juli 1954 zeitgleich mit dem Fußballspiel in Bern diesen heftigen Regen hatte. Lediglich Margarete Schwab und Maria Schneid als Urgewächse Gersthofens konnten sich daran erinnern. Die anderen Kolpingsenioren zogen später zu. In Gersthofen selbst wurde kein großer Schaden angerichtet. Annemarie Langenmair berichtete: ?Ich lag als Baby im Kinderwagen, und es ging ein sogenannter kalter Blitz durch meinen Kinderwagen, so erzählte es meine Mutter?.
Wegen des Frühjahrshochwassers 2013 fuhren Hanni und Walter Steiner sowie Maria Ortner für einen Tag zur Hilfestellung nach Deggendorf. Dort ließen sie sich vor Ort vom Stützpunkt zu einer Frau einteilen. Diese erlitt bei der Rückkehr in ihr zerstörtes Haus einen Schlaganfall. Maria Ortner erzählte vom persönlichen Hilfseinsatz: ?Wir hatten kaputtes Holz aus dem Haus zu entfernen. Das war unser kleiner Beitrag bei dieser großen, dramatischen Katastrophe?. Dem pflichteten auch Steiners bei..