(db) Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der römisch-katholischen Kirche. Sie ist die Vollendung der Taufe. Es wird um die Herabkunft des Heiligen Geistes gebetet. Der Bischof legt die rechte Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnet ihm ein Kreuz auf die Stirn mit geweihtem Salböl, dem ?Chrisam?. Über dieses Thema unterhielten sich angeregt die Senioren der Kolpingsfamilie Gersthofen bei ihrem monatlichen Kaffeenachmittag. Martha Mayer informierte? ?Wir gingen damals in der 4. Schulklasse zur Firmung, jedes Mädchen hoffte, dass ihr Kommunionkleid noch passte.?. Das Firmkind hatte einen Paten, oder ?Firm-Dodle? genannt. ?Wenn der Bischof kam, läuteten alle Glocken. Mancherorts holte ihn jemand aus der Pfarrei mit einer Pferdekutsche ab?, erinnerte sich Hans Remmele.
Ernst Mayer zeigte seinen Firmungsausweis mit Datum, Namen, unterzeichnet vom Bischof Josef Freundorfer.
?In vielen Familien erhielt der Firmling seine erste eigene Armbanduhr? erzählte Rosie Eichele, Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie Gersthofen.
Erinnerung an ihre Firmung
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