(db) ?Wie funktioniert eine Hochschule oder Uni oder was macht ein Ingenieur den ganzen Tag? lautete das Motto mit dem Vorstandsmitglied Martina Zeller die Kolpingsfamilie Gersthofen zu ihrem Mann, Prof. Dr. Wolfgang Zeller, auf den Campus am Brunnenlech einlud. Jugendliche aus der Kolpingsfamilie nutzten den Nachmittag, um sich zu informieren, falls ihr Weg nach der Schulausbildung dorthin führt.
Seit 1971 wird in den Bereichen und Fakultäten Elektrotechnik, Energiewirtschaft, Automobil, Architektur und Bauwesen, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Transport + Logistik, Umwelttechnik ausgebildet. ?Von den 5.400 Studierenden, davon rund 1.800 weibliche. Ein Drittel hat Abitur, zwei Drittel kommen über die FOS?, informierte Wolfgang Zeller. Und führte weiter aus: ?Technische Fachkompetenz wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Umgang mit Software, fachübergreifendes Denken sowie die englische Sprache werden als Anforderungsprofil an die Studenten vorausgesetzt?.
Die Tätigkeiten fallen ganz unterschiedlich an. So ist als Kleidung mal Anzug mit Krawatte, mal praktische Kleidung für Laborversuche, Auswertungen am PC erforderlich.
Lächelnd betonte Wolfgang Zeller: ?Beim Einkommen liegen Elektro-Ingenieure mit 4.500 Euro an der Spitze vor den Wirtschafts-Ingenieuren, Juristen. 9000 fertig studierten Elektro-Ingenieure stehen dann in Deutschland 12.000 bis 14.000 Stellen zur Verfügung?.
?Ganz wichtig sind internationale Kooperationen und Austauschmöglichkeiten mit anderen Hochschulen, und Synergien mit Industrieunternehmen?, betonte Prof. Zeller. Vom Lehrpersonal sind über ein Drittel weiblich.
?Heutzutage ist das Technische nicht mehr so gefragt. Vielleicht, weil an Geräten nicht mehr gebastelt und zerlegt werden kann. Das Modul tauscht man aus oder kauft ein neues Teil?, erläuterte Prof. Dr. Martin Bayer.
Eine Führung brachte die Kolpingsmitglieder über den Brunnenlech in die Bibliothek und weiter in die Labore für Automatisierungstechnik und Mikrocomputertechnik. Einige Versuche über Elektrizität sahen sie im Labor für Hochspannungshörsaal. Sehr beeindruckt bedankte sich die Kolpingsfamilie Gersthofen.
Kolpingsfamilie Gersthofen besucht Hochschule
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