db) ?Warum denn in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah? so lautet ein zutreffendes Sprichwort. Vorstandsmitglied Karl Eisensteger lud daher die Kolpingsfamilie Gersthofen zum Filmabend über die ?Friedberger Ach ? von der Quelle bis zur Mündung? ein. Viele Naturverbundene kamen und staunten, welche interessante Kleinode in der heimatlichen Landschaft vorhanden sind. Biber tauchten am helllichten Tag auf in der Ach. Seltene Pflanzen säumten den Bachverlauf. In mäandernden Auwaldbereichen des 62 km langen Flusses ist es heute noch sehr ursprünglich. Zu Fuß und mit dem Rad war der Naturfilmer Gerhard Menzel unterwegs, im Auwald mit einem Kajak. Ständig mit Kamera und Stativ. Über die Leinwand flimmerten entlang des Bachlaufes 15 Wasserräder, die ihre enorme Kraft an Mühlen weitergaben. Davon sind einige noch in Betrieb wie das Sägewerk über das Wasser-Schaufelrad im Rehlinger Ortsteil Oberach. Noch heute werden dort Bretter und Balken geschnitten. Zahlreiche Korn- und Getreide- oder Ölmühlen sind stillgelegt. Bei Bertholdsheim mündet die Friedberger Ach in die Donau.
?Dort werden wir auch bald hinradeln oder mit einer Gruppe zu Fuß einen Abschnitt erkunden?, planten Walter Steiner und Werner Simon, die begeistert von Menzels ?Heimatfilm? waren. Dem mehrfach ausgezeichneten Filmemacher aus Anwalting dankte mit üppigem Applaus die Kolpingsfamilie Gersthofen.
?Friedberger Ach ? von der Quelle bis zur Mündung?
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