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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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Kolpingsfamilie spendet an Meitinger Tafel

veröffentlicht am

(db) Beim Kinderfaschings-Flohmarkt im Januar erbrachte der Kuchenverkauf der Kolpingsfamilie Gersthofen einen Erlös von 200 Euro. Die Vorstandschaft stockte auf 400 Euro auf. Diesen Spendenbetrag übergaben an die Tafel in Meitingen einige Kolpingmitglieder am Freitag. Denn immer freitags erhalten rund 35 Klienten der Sozialstation Lebensmittel, Brot, Gemüse + Obst kostenlos. Von der Gemeinde haben sie hierzu einen Berechtigungsschein.
Die Geschäftsführerin Irene Polkehn wies darauf hin: ?Im Leitbild der Tafeln heißt es: Wir stehen dafür ein, dass sich unser Handeln an den Werten Nachhaltigkeit, Humanität, Gerechtigkeit, Teilhabe und sozialer Verantwortung ausrichtet.?
Überschüssige Lebensmittel aus Geschäften, im Sommer direkt vom Landwirt und auch von Privatpersonen landen so bei von Armut betroffenen Mitbürgern und ihren Kindern. 30 Ehrenamtliche organisieren das Einsammeln bei Supermärkten, Bäckern, Metzgern und verteilen alles für den Ausgabetag. Die Räume zum Sammeln der gespendeten Lebensmittel stellt die Gemeinde Meitingen zur Verfügung.
In Deutschland gibt es über 900 Tafeln als gemeinnützige Vereine mit mehr als 50.000 ehrenamtlichen Helfern. Wöchentlich benötigen in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen Lebensmittel aus den Tafeln, davon ein Drittel Kinder und Jugendliche. ?Mit dem Spendengeld kaufen wir, wenn nötig, Körperhygiene-Artikel oder Kaffee für unsere Klienten. Oder für einen neuen Kühlschrank für die Milchprodukte?, informierte Christine Möritz von der Meitinger Tafel.