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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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Motto ?Mein erster Schultag?

veröffentlicht am

(db) Der nahende Schulanfang ließ die Kolping-Frauengruppe bei ihrer ersten Zusammenkunft nach den Ferien über den ersten Schultag sinnieren. Nicht jede ging mit einer Schultüte den Weg, bei Manchen gleich 45 Minuten zu Fuß, in die Schule. ?Vier Jahrgänge in einer Klasse hatten wir in Lützelburg? erinnerte sich Rosmarie Fath. Rosie Eichele berichtete von ihrer neuen Schürze und, ?wir hatten einen Holzbullerofen, die Scheite schichteten wir Kinder anstelle einer Turnstunde.? Pendelbusverkehr wie heute gab es nicht. ?In unseren Holzpulten in der Jakobsschule war mittig ein Tintenfass für die Metallfedern am Holzgriff, Vorläufer des Füllers. Immerhin 44 Mädchen lernten in unserer Klasse, auch danach in der schönen Pestalozzi-Schule?, wusste noch Dagmar Benz. Ebenso viele Buben hatten parallel ihre Klasse in der “Jakobsschule'”, dem heutigen Jugendzentrum Gersthofen. ?Meine weiße Schürze mit Rüschen nähte meine Mutter extra für den ersten Schultag? erzählte freudig Anni Neiß. Die Mutter von Luise Brandmayr flocht die Haare zu wunderschönen Zöpfen, für viele Mädchen vor 50 Jahren der ganze Stolz. Die Schulzeit damals war in vielen Bereichen ganz anders als heute, auch samstags war Unterricht, resümierten die Frauen der Kolpingsfamilie Gersthofen.
Bildlegende: Rechts vorne Elisa, mit 8 Monaten die jüngste der Kolpingfrauen