(db) Herrlich anzusehen ist die renovierte Kirche St. Sebastian in Affaltern, von außen und erst recht von innen. Kolping-Vorsitzender Walter Steiner und Maria Wörle, die Mesnerin in Affaltern, organisierten eine Führung durch Kirchenpfleger Richard Biele. Dass die Renovierung dringend notwendig war, zeigten während der Bauarbeiten verfaulte Balken, marodes Gemäuer, die einstürzende Empore.
Begonnen hatte der Einsatz beim Albanifest samt eines groß angelegten Klassentreffens (bis 1969 gab es in Affaltern eine Grundschule). Es begründete das starke Engagement der Bürger und ein enormes Spendenaufkommen. Allein von Oktober 2005 bis Ende 2006 kamen 320.000 Euro zusammen.
Nicht nur finanziell beteiligten sich die Bürger Affalterns außerordentlich. Auch bei den Umbau- und Renovierungsarbeiten übernahmen sie wesentliche Arbeiten. Zusammen mit den Behörden befasste sich ein Bürgerkomitee von Fachleuten und Architekt mit Planung, Umbau und Einrichtung sowie Gestaltung ihrer Kirche. ?Feierlich beging Affaltern 2008 das 250-jährige Jubiläum ihrer so schön umgestalteten Kirche?, betonte erfreut Maria Wörle. Hübsch gelegen inmitten hügeliger Landschaft. Daneben fließt gemächlich der Biberbach.
?Die wunderbaren Gemälde, geschnitzten Altäre, das phantastische Deckenbild dokumentieren aufs Schönste all? die Mühen?, betonte Richard Biehle, und weiter lesen Sie auf unserer Internetseite ?www.st-sebastian-affaltern.de?.
Sebastian gilt als Patron für Kranke und vieler Handwerksberufe. Ebenso gelten seit 1733 die Fürbitten der zur Gemeinde gehörenden Bruderschaft des Hl. Martyrers Albanus den kranken Kindern.
?Für diesen interessanten, lehrreichen Abend bedanken wir uns sehr? so Walter Steiner von der Kolpingsfamilie und überreichte kleine Präsente. ?Affaltern ist einen Ausflug wert?, stimmten sie zu.
Bild privat: Einige Kolpingmitglieder in St. Sebastian, Affaltern, rechts Richard Biehle.
Staunen über Kirche St. Sebastian in Affaltern
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