Gleich bei der ersten Informationstafel eine Besonderheit: ?Dieser große natürliche Nagelfluh-Steinbrocken entstand durch Verfestigung von Fluss-Schotter?, erklärte Georg Dietmayr.
Vielfach verwendete man dieses Kalkgestein früher beim Bau, z. B. in den Burgruinen Zusameck, in Augsburg an der Grottenau-Post und der Barfüßer-Kirche. Als polierte Platten kommt der Nagelfluh heutzutage als Sockel- oder Fassadenverkleidung vor.
Beim Staufenberg liegen die ältesten Schotter eines früheren Flusstales erstaunlicherweise heute ganz oben. Aus einem ehemaligen Tal wurde ein Berg. Dies nennen die Geologen ?Reliefumkehr?.