Während der Verbüßung der Strafzeit arbeiten die Gefangenen in Werkstätten wie Wäscherei, Küchen, Friseur, Schlosserei, Schreinerei, Bauabteilung. Wer im Offenen Vollzug ist, darf in der Gärtnerei arbeiten. Ausbilden können sich Jugendliche in der Schneiderei, Bäckerei, Schreinerei, beim Friseur. Für die geleistete Arbeit erhalten sie 0,90 bis 2,50 Euro/Std., also ca. 150 Euro monatlich. Davon sind vier Siebtel für das Überbrückungsgeld, das jeder Gefangene beim Ausscheiden erhält, zurückzulegen. Einkaufen unter Aufsicht ist möglich im Laden im Keller, ein Supermarkt-Lkw bringt die Waren. Täglich sind die Insassen eine Stunde beim Hofgang an der frischen Luft. Und um 19:30 erfolgt der ?Einschluss? aller in die Zellen.
Im Museum staunten die Kolpingmitglieder über alte Schlösser und übergroße Schlüssel. Sogar eine Reihe von Gabeln, Metallstielen zum Dietrich umfunktioniert liegen in einer Vitrine. Dokumente und Bilderalben zeigen Auszüge vieler Schicksale – auch während der Kriegszeiten – Kleidung der Insassen und Uniformen der Beamten aus vielen Jahrzehnten
Vorstandsmitglied Barbara Lamprecht und die große Zahl der Kolpingmitglieder fuhren mit den neuen Information wieder gerne nach Hause.
100 Jahre Justizvollzugsanstalt Aichach
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